Shoot for the moon. Even if you miss it, you will land among the stars. 
- Les Brown

Die Verführungskunst in der Freizeit- und Erlebniswirtschaft

Heute erleben wir in der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik die Hochblüte der Verführungskunst. Sämtliche Bereiche des Lebens zeigen, dass es darum geht Menschen auf die ein oder andere Weise  zu etwas zu bewegen, ohne sie dabei vor den Kopf zu stoßen. Die Formen der Verführung lassen sich daher überall finden. Die Werbung schmeichelt und umgarnt den Konsumenten, die Politik versucht auf subtile und unterschwellige Weise ihre Botschaften zu platzieren. Aber auch die Stars aus Film und Fernsehen sugerieren eine verführerische und erstrebenswerte Welt oder wir werden in s.g. Castingsshows dazu verführt, auch einmal ein Star zu sein.





Selbst wenn die Vielfalt an Verführungsmethoden zugenommen hat, so ist sie doch im Kern die gleiche geblieben: Nicht direkt und gewaltsam vorgehen, sondern mit Lust ködern, mit den Emotionen des Menschen spielen und Sehnsüchte wecken, welche dann allesamt die psychische Kapitulation einleiten.

Auch für die Verführungskunst von heute, haben die Methoden von Kleopatra nichts an Effektivität eingebüßt.

In der Freizeitwirtschaft (Theater, Kino, Veranstaltungen, ..) kommt der Verführung ebenfalls eine besondere Bedeutung zu. Damit ist nicht nur die - klassische - Motivation (Werbung & Marketing) zum eigentlichen Konsum gemeint, sondern vor allem die tatsächliche Inszenierung - das Erleben der Dienstleistung an sich.

Die gezielte Verführung hat nun verstanden, Momente zu schaffen, in denen die Betroffenen einer inneren Kapitulation unterworfen sind, und das logische und rationale Denken - wenn auch nur für kurze Zeit - in den Hintergrund tritt.

Die Kunst der Verführung in der Ferizeit- und Erlebniswirtschaft liegt nun darin, Angebote und Leistungen zu unterbreiten, welche Charme, Überzeugungskraft und die Fähigkeit zu bezaubern besitzen.


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